Nach Niederlage im Viertelfinale doch noch ein versöhnlicher Abschluss

FünfterPlatz

Bei den steirischen akademischen Volleyball-Mixed Meisterschaften erreichten die Tigerenten den hervorragenden 5. Platz im B Bewerb.

Bei einem Teilnehmerfeld von 12 Mannschaften kann das durchaus positiv gesehen werden.

Wie bereits berichtet trafen die Tigerenten zunächst auf einen Gruppenersten im Viertelfinale. USI Wettkampfleiter Franz Hölzl, der in der Vorwoche die Gelegenheit nutzte sich über das Leistungsniveau aller Mannschaften einen Überblick zu verschaffen meinte noch vor dem Spiel, dass Ui letztens sehr stark gespielt hat.
Die Tigerenten ließen sich vielleicht zu sehr von der Gruppenplatzierung der Gegner einschüchtern und begannen im ersten Satz verhalten. Der einstellige Satzverlust konnte aber knapp abgewendet werden. Im zweiten Satz ging ein Ruck durch die Mannschaft und eine jetzt-erst-recht Stimmung ermöglichte ein befreiteres Spiel. Die Tigerenten hielten bis zur zweiten technischen Auszeit dagegen und lagen zwischenzeitlich auch in Führung. Ui hatte aber noch Reserven und die letztliche klare 2 Satz Niederlage bestätigt die Einschätzung von Franz. Ui-je.

Mit dieser Niederlage im Auftaktspiel waren die Plätze 1 - 4 nicht mehr erreichbar. Die Ziele mussten also adaptiert werden und der mögliche fünfte Platz wurde nun angepeilt.

Die Anderen, ein Team um Mixed Volleyball Routinier Ferdinand „Ferdl“ KRISPEL, forderten die Tigerenten im unteren Halbfinale. Ein zu Beginn des ersten Satzes erarbeiteter Vorsprung schmolz mit einer Serviceserie der Gegner dahin. Ziemlich enttäuscht mussten die Tigerenten diesen Satz abschreiben. Taktische Umstellungen blieben aus denn dem Team wurde klar, dass das keine Frage der Leistung sondern der Motivation war. Gegenseitig peitschten sich die Tigerenten zum 2:1 Stimmungserfolg gegen Die Anderen.

Im letzten Spiel gegen den undisziplinierten Sauhaufen um Sebastian Scheucher, der sonst für Blockabfertigung in der Meisterschaft die Punkte macht, zeigte aber ein ganz anderer Blockspieler auf.
Basis des Erfolges war neben der geschlossenen Mannschaftsleistung der Tigerenten nämlich zweifelsfrei Hans-Jürgen alias Funky der als men of the match brillierte. In der Mitte ging dem erfahrensten der Tigerenten einfach alles auf. Selbst der von ihm erfundene „Crazy Funky Helikopter“ führte zum Erfolg.

Mit diesem zweiten Sieg im dritten Spiel haben die Tigerenten gezeigt, dass mit ihnen auch auf akademischem Terrain zu rechnen ist.

Bei einer köstlichen Pizza im Don Camillo konnten die Tigerenten im Anschluss an den Turniertag ihre Akkus wieder laden.

Tuesday the 28th. Volleyball- und Sportclub Graz
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